„Warum vonfor?“ werde ich häufig gefragt. Jetzt könnte ich mit „Warum nicht?“ antworten, aber ich bin so erzogen worden, dass ich Fragen nicht mit einer Gegenfrage beantworte, weil das grob unhöflich wäre. Die Erklärung ist auch recht simpel, denn sie entspricht meiner Vorliebe für Pragmatismus und meinem Streben nach schneller und präziser Zielerreichung. Jaja, schlechter Nominalstil im Satz zuvor, ich weiß. Aber es geht ja um ein klares Statement, da ist das durchaus als Stilmittel angebracht. Außerdem hilft mir dieser Einschub dabei, die Spannungskurve zu verlängern und so das Drama aufzubauen. Zwar fehlt es der Geschichte an vielen Dingen, so zum Beispiel der Schurke oder die weibliche Hauptrolle, aber einen Oscar bekomme ich für das, was jetzt folgt eh nicht und auch nicht für die Inhalte dieses Blogs. Nicht einmal Pulitzer und auch sonst nichts, was ich mir zum Verstauben in irgendein Regal stellen könnte.

Warum also vonfor? Es hat nichts mit meiner Vergangenheit zu tun. Es ist kein Kosename meiner Eltern oder ein Spitzname aus der Schule. Auch keine charismatische Figur aus irgendeinem drittklassigen Action- oder Weltraum-Spektakel und keine Manga- oder sonstwelche Figur. Es ist … taaaaadaaaaa … ein Kunstname. Geschaffen von einem Online-Tool, dem ich vorgegeben habe, dass das Wort maximal 8 Buchstaben haben darf und aus englischen und deutschen Begriffen zusammengesetzt sein darf. Tja, ich würde mal sagen von und for sind da die Begriffe und zusammen ergibt das eben vonfor. Kann sich jeder gut merken, tut niemandem weh und überdies kannte Google zu diesem Begriff exakt null Ergebnisse vor meinem Blog. Hallo vonfor.